Wohnungssuche

Wenn man als Ausländer in die Schweiz ziehen will stellt man sich die Frage: Was kommt auf mich zu? Im Prinzip nicht viel. Hier eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Punkte die man wissen sollte.

Am besten findet man eine Wohnung über Beziehungen. Da aber nun nicht jeder jemanden kennt, der/die eine Wohnung zu vermieten hat, bleiben Internet und Zeitung. Für die Stadt Zürich ist der Tagesanzeiger die beste Ressource für preiswerte Wohnungen. Sucht man exklusivere Wohngelegenheiten, nimmt man die Neue Zürcher Zeitung. Für andere Städte und Regionen schaut man in die regionalen Tageszeitungen.

Die populärsten Portale für Wohnungen in der Schweiz sind: Homegate, bei weitem der Marktführer mit dem grössten Angebot, und Immoscout, das nicht so beliebt ist wie in Deutschland.

Zürich ist zum wohnen eine der beliebtesten Städte in der Schweiz.

Die Chance eine passende Wohnung zu finden hängt oft vom Beruf aus und natürlich vom Arbeitgeber ab.

Alle nötigen Informationen zu Auftenthaltserlaubnis und Arbeitsbewilligung erhält man vom Ausländeramt oder der Arbeitgeber informiert sich vorab was an Dokumenten benötigt wird.

Um sich allgemein um eine Wohnung in der Schweiz zu bewerben  sind folgende Unterlagen nötig:

Ein ausgefülltes Formular, welches vom Vermieter ausgehändigt wird. Dies entspricht der deutschen Selbstauskunft. Häufig werden auch Referenzen gefordert.

Ein Betreibungsausweis. Dieser ist vom Betreibungsamt am letzten Wohnort erhältlich und kostet meist um die 20 CHF. Ein SCHUFA-Auszug tut es meistens auch.

Für das Anmieten einer Wohnung ist meistens eine Aufenthaltsgenehmigung nötig. Da die Einwohnerkontrolle (entspricht dem Einwohnermeldeamt) einen Mietvertrag vorlegen muss.

Die Einwohnerkontrolle stellt aber häufig auch einen provisorische Genehmigung aus. Im Rahmen der Verträge der Schweiz mit der EU, wird dieser Prozess immer einfacher.

Der Vermieter trifft dann die Auswahl des Mieters. Das kann insbesondere in Zürich eine äusserst frustrierende Erfahrung sein, da die Anzahl der Bewerber bei schönen Wohnungen (auch teuren) in guter Lage sehr hoch ist. 50 Bewerber sind da keine Seltenheit. Je nach Vermieter kann es sich dann als Nachteil erweisen, in einer kleinen Firma zu arbeiten, oder einen Deutschen Pass zu haben.

Wohnung mieten und Mietverträge

Die Wohnungsübernahme in der Schweiz ist sehr gründlich. Häufig kommt auch mal jemand mit einem weissen Handschuh und schaut ob noch Staub liegt.

Die Kaution beträgt meist eine oder zwei Monatsmieten, die auf einem Mietkautionskonto eingezahlt werden. So ein Konto eröffnet der Vermieter, aber es läuft auf den Namen des Mieters.

Die Mietverträge sind deutlich ungünstiger für den Vermieter, als in Deutschland. Wohnrechte für den Mieter, so wie es sie in Deutschland gibt, sind in der Schweiz unbekannt.

Kündigungstermine sind meistens 31.März, 30.Juni und 30.September. Die Kündigungsfrist ist meist 3 Monate. Natürlich kann man auch schneller die Wohnung verlassen, wenn man einen Nachmieter beibringt. In Städten ist das meist überhaupt kein Problem.

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